Jugendmeisterschaften Bau

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Wettbewerb der Jung-Maurer, Jung-Schalungsbauer und Jung-Tiefbauer

Die Jugendmeisterschaften Bau fanden am 17. und 18. Juni wie schon die Jahre zuvor in der BAUAkademie Wien, Guntramsdorf statt. Heuer war unser Tiefbau-Lehrling, Frau Melanie Pierer-Ropart dabei. Ermittelt wurden der Wiener Landesmeister der Jungmaurer, sowie die Sieger aus den Wettbewerben der österreichischen Jung-Maurer, Jung-Schalungsbauer und Jung-Tiefbauer. Dieser jährliche Berufswettbewerb wird von den Interessensvertretungen der Bauwirtschaft – Landesinnung Bau Wien und Fachverband der Bauindustrie – veranstaltet, um das hohe Können und die fachliche Qualifikation des österreichischen Facharbeiter-Nachwuchses unter Beweis zu stellen.

Insgesamt ließen 47 Teilnehmer und eine Teilnehmerin ihr praktisches Können und theoretisches Wissen von einer Fachjury bewerten.

Mit Kompetenz und Maßarbeit zum Sieg
Die Burschen und das Mädchen arbeiteten in den zwei Tagen hochkonzentriert an ihren Werkstücken, die sie nach Vorlage eines Bauplans zu fertigen hatten. Dabei waren nicht nur Schnelligkeit sondern auch Genauigkeit und Präzision gefragt, was sich in der Qualität aller Maßarbeiten widerspiegelte.

Zur Ermittlung der Sieger wurden die Gewerke aller Wettbewerbsteilnehmer von der Jury auf den Millimeter genau nachgemessen. In einem theoretischen Teil wurde die Fachkompetenz jedes Einzelnen/ jeder Einzelnen geprüft. Die Gesamtwertung von praktischem und theoretischem Können bestimmte die Platzierung in den jeweiligen Wettbewerben.

Vielfältige Anforderungen in der Baufachausbildung
Die Berufe am Bau unterliegen einem Wandel, der den Nachwuchs mit der ständigen Weiterentwicklung von Technik, Maschinen und Bauchemie konfrontiert. Dies betonte der Wiener Landesinnungsmeister DI Dr. Rainer Pawlick in der Eröffnung des Festaktes. Er motivierte die junge Elite des Baunachwuchses, indem er herausstrich, dass alle Wettbewerbsteilnehmer bereits viel erreicht hätten. Nun sei es ihre Aufgabe mit den größer werdenden Anforderungen mitzuwachsen, Interesse am Beruf zu zeigen und für diesen einzustehen. Ähnlich anspornend zeigte sich auch Baumeister Ing. Josef Pein vom Fachverband der Bauindustrie, der die jugendliche Frische am Bau begrüßte und die jungen Männer und die junge Frau aufmunterte, ihre Ziele weiter zu verfolgen und an diese zu glauben, denn nur so könne man sie erreichen.Dem Festakt und der Siegerehrung wohnten auch der Spartenvertreter Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien, IM Alexander Eppler und die Landtagsabgeordnete und Wiener Gemeinderätin, Frau Baumeister Ing. Isabella Leeb bei. Sie freute sich über die weibliche Teilnahme und äußerte den Wunsch, dass sich mehr Frauen trauen sollten, in die Baubranche zu gehen und dort zu arbeiten. Im Rahmen der moderierten Diskussion bestand Einigkeit in der Meinung, dass der österreichische Baunachwuchs den Vergleich mit internationalen Standards nicht zu scheuen braucht. Dank des trialen Ausbildungssystems gehören Österreichs Bauhandwerker zu den besten der Welt. Die jungen Facharbeiter und die Facharbeiterin können getrost in ihre Zukunft blicken und müssen auch den Zustrom ausländischer Arbeiter in die inländische Baubranche nicht fürchten, da sie in Bezug auf Ausbildung und Qualität überlegen sind.

Siegerehrung
Bevor die Gewinner der jeweiligen Wettbewerbe bekannt gegeben wurden, fassten drei Kurzfilme die Spitzenleistungen aller Teilnehmer der letzten zwei Tage zusammen. Danach fand die Siegerehrung auf der Festbühne statt.

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